Glaube als Performance? Zwischen innerer Überzeugung und öffentlicher Sichtbarkeit
Glaube als Performance? Zwischen innerer Überzeugung und öffentlicher Sichtbarkeit Ist Glaube heute zwangsläufig eine Performance? Diese Frage stand im Zentrum einer Podiumsdiskussion, die sich nicht mit schnellen Antworten zufriedengab, sondern einen Raum öffnete: für Zweifel, für Differenz – und für ehrliche Selbstvergewisserung. In einer Zeit, in der religiöse Praxis sichtbar, kommentiert und bewertet wird, scheint sich Glauben kaum noch im Verborgenen vollziehen zu können. Gebete, Rituale, religiöse Symbole oder soziales Engagement geraten in den Fokus der Öffentlichkeit – sei es auf der Straße, in politischen Debatten oder in sozialen Netzwerken. Doch was bedeutet das für die Authentizität des Glaubens? Wenn Glauben sichtbar wird Ein zentraler Gedanke der Diskussion war: Glaube beginnt im Inneren, bleibt dort aber nicht stehen. Religiöse Überzeugung ist zunächst eine persönliche Erfahrung – eine innere Haltung, ein Vertrauen, eine Beziehung. Doch fast alle relig...




